Krzymów

Was ist nah gelegen und man war trotzdem noch nie dort? Zum Beispiel Krzymów, etwa 14 km südöstlich von Schwedt in der Neumark. Früher Hanseberg, mittelalterliche Kirche, verfallenes Herrenhaus, Reste von deutschem Friedhof. Mehr hier.

Die Kirche ist weiträumig abgesperrt samt parkähnlichem Gelände und Herrenhausruine. In der mannshohen sehr langen Feldsteinmauer ganz hinten um die Ecke versteckt ein Einbruch. Den sehen wir aber erst, als wir schon weiterfahren.

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Biberbiss mit Kunst

Bibers scharfe Zähne an alten Weiden. An der Oder, hinten die Kirche von Bielinek.

Auffällige Pilzparade. Wohl nicht geniessbar, da sonst schon abgeerntet.  Junge schmackhafte Parasolpilze, bei  geöffnetem Schirm erntereif.

Ausflug mit Auto, in Hohenwutzen rüber auf die andere Flussseite und dann nach Bielinek. Polnisches Oderufer mit hinten Kirche.

Wie mit dem Lineal gezogen der deutsche Deich.

„Achtung guter Hund. Aber er hat schwache Nerven.“ Grenzüberschreitender Humor bei der Landbevölkerung.

Fachwerksaalkirchenruine

Hinter Schwedt über die Brücke nach Krajnik Dolny (Niederkränig). Da soll eine Kirchenruine stehen, und zwar am Ende des Dorfes in Richtung Chojna links eine kleine Sandstrasse rein. Die ist schnell gefunden mitsamt einer dreisprachigen Infotafel: „Ruine einer Fachwerksaalkirche aus der Zeit der Wende vom 18. zum 19. Jhd. mit dem Kirchturm auf der Westseite. Die leerstehende Kirche wurde nach dem Krieg verwüstet.“

Bisher ist die Kirche noch nicht zu sehen, sie muss hinterm Efeu sein. Wir schlagen uns durch einen kaum erkennbaren gestrüppigen Pfad zwischen hohen Bäumen, stolpern über behauene Steine unterm Efeu. Da vorn wird es lichter.

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Klodowo


Auf polnischer Seite hinter Chojna Richtung Norden, der Sohn fährt genauso gern im Auto rum wie sein Vater, nur ich sitze wieder leicht nervös daneben. In Kłodowo endlich wird am Gotteshaus ausgestiegen. Sieht aus wie eine Wehrkirche.


Die ummauerte Kirchwiese ist von zahlreichen Maulwurfshügeln durchsetzt, die ich alle mit dem Fuss durchwühle, vielleicht kommt ein Knöchelchen oder gar Wertvolleres zum Vorschein? Gleichzeitig hoffnungsvoll und albern. Bin doch selbst blind wie Maulwurf. Andererseits – blinde Henne findet auch mal ein Korn. Finde aber keins.


Dafür Reste alter Grabsteine in der Mauer.


Noch mehr Trümmer deutscher Geschichte.


Das Storchennest auf dem Kirchdach existiert auch schon länger.


Das Storchenpaar bessert gerade seine Brutstätte aus, hin und wieder fliegen beide auf Materialsuche davon.