Weg ändern

Plan: Den krummen und leicht abschüssigen Hauptpfad, die „Aorta“ des Gartens, von vorn bis hinten begradigen und ausbessern, das Gefälle mit alten Ziegelsteinen sichern. Also viel körperlicher Einsatz, in zwei Tagen für mich nicht zu schaffen. Aber anfangen kann man immer schon. Und dann war die Augen-OP (neue Linse, wunderbar!) und ich soll erstmal nix Schweres machen. Ist nun ein bisschen, als ob man hungrig immerzu auf eine Wurst guckt, an die man nicht rankommt.
Vorläufiger Stillstand auch wegen kaltem Wetter. Die Tomaten springen schon fast aus den Töpfen, müssen aber noch ein paar Tage drin bleiben.

Kurz vor der Wegveränderung.

Mittendrin erstmal steckengeblieben.

Immerhin sind alle Tonnen voll. Trotzdem zu trocken, der Schiffsverkehr auf der Oder wurde wegen zu niedriger Fahrrinne eingestellt.

Schöne Aussicht

Blick aus dem Küchenfenster. Im Lauf der Jahrzehnte hat sich der Blick auf Nachbars Scheune ziemlich geändert. Vom einstigen schwarzen Anstrich ist kaum noch was übrig. Die sehrsehr hoch gewordenen Nadelbäume am Zaun verhinderten zwar zunehmend die Sicht auf das Blechgebäude, wurden aber sicherheitshalber nach einem Katastrophensturm gefällt. Und heute fällt mir zum ersten Mal der hochgewachsene Flieder auf. Der hat ja die perfekte Hintergrundkulisse, und die ist obendrein auf Zuwachs gebaut. Schöne Aussichten!