Maden und Wespen

Erst denk ich, ich guck nicht richtig. Wespennest am Haus. Ich klappe versuchsweise ganz kurz das Fenster, wütende Horden prallen dagegen. Wenn man es öffnen würde, wäre man tot. Andererseits ganz interessant zu beobachten, Tierfilm live, man sieht direkt in die Gänge. Und im Winter sind sie ja wieder weg.

Maden im Sud unter fauler Kartoffel. In den sandigen Garten geschüttet. Sie versuchten erfolglos, sich vor der heißen Sonne einzugraben. Ameisen kamen und schleppten das leckere sich windende Lebendfutter in ihren Bau. Starke Ameisen.

Jetzt aber was Schönes: Zitronenfalter an Zinnie.

Und große vielfältige Tomatenernte.

Holunderkapern und Marmelade

Schwalbenschwanzraupenkolonie, sieben Stück insgesamt, Sensation! Wegen viel Dill in schattigem Eckchen.

Brombeerkäfer.

Marmeladefrüchte. Die Spillingeplumpserei ist zum Glück nun vorbei, selten so viele verarbeitet.

Und wegen sehr nettem Besuch reifen nun grüne Hollerbeeren in Salzlake heran. Holunderkapern. Danke, Margret!

Pflaumentrauma

Pausenlos plumpst es vom Baum, seit Tagen, Wochen schon. Mechanisch führt der erste Gang am Morgen und der letzte am Abend zum Spillingebaum – aufsammeln, bevor die Wiese im Pflaumenmus versinkt. Schönste feinste Marmelade ohne Ende und Kuchen und Kaltschalen und kübelweise verschenkt… ich kann sie nicht mehr sehen aber auch nicht liegen lassen.

Blütenbesuch.

Mehr vom Portulak

Blutreinigend, magenstärkend, wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C, Mineralstoffe… Portulak soll ein schädliches Unkraut sein, nur weil man es nicht mehr los wird, wenn man es mal hat? Das will man… äh ich ja auch nicht.
Z.B. holländischer Portulak: junge Blätter mit siedendem Wasser überbrühen und hacken, in Butter dünsten, würzen und mit Eigelb und Mehlbutter binden. Ausprobieren.

Wird immer größer. Raspelraspel.

Die Jungstörche auch.

Verirrtes Landkärtchen.


Tschüss, lieber Garten, ich muss nun verreisen.