Rupfen und zupfen

„Der Garten braucht jetzt jeden Tag seinen Meister“ steht in einem alten Gartenbuch. Wohl wahr, aber vor allem seine Wasserträgerin. Denn es regnet regnet regnet nicht.

Das letzte Wasser in der Regentonne ist mit einer Art Entengrütze überwuchert.

Der gute Boretsch kommt auch ohne Giessen.

Schön blüht die blaue Erbse.

Schwalbenschwanz

Der Dill steht gut, du darfst ihn gern wegfressen!

An der Tomatenfront wird kräftig gewachsen, man kann sozusagen dabei zugucken. Hier die aus Linosa, soll besonders gut zum Trocknen geeignet sein…

.. und schwarzes Zebra noch grün.

Die Rosen eine Pracht.

Donnergrollen in der Ferne, wird es bitte auch hierher kommen, das Wasser, alle Tonnen sind schon wieder so leer.

Fruchtversprechend

Kirschen, Spillinge, Walnüsse – alles hängt voll. Aber Staub, viel Staub, weil ach so trocken. Den Tomaten gefällt das natürlich, Buschtomate Ida Gold hat schon 17 Früchtchen, während die anderen 80 Sorten erst blühen, wenn überhaupt.

Abt. Makro: kleiner Hüpfer im türkischen Mohn.

Winziges Spinnchen an Tomatenstange. In Windeseile spann sie gestern ihr Netz. Wenn es diese war.

Lilie vor Ginster!

Hochtourig…

… durch den Garten wetzen, Kompost schaufeln, durch Sieb in Schubkarre schleudern, bis die voll und schwer, Karre Böschung rauf und runter, 20-Liter-Töpfe befüllen, und zwar 36 Stück, weil 36 Kübeltomaten angezogen, zusätzlich zu 50 Freilandtomaten übrigens, alles verschiedene Sorten, die müssen raus in die Erde, Punkt. Glücklich erschöpft, weil alles geschafft.

Wachset und gedeihet!

Kurz vorm Gewitter Stangenbohnen gesetzt.

Abt. Macro, Läusemelken.

Schneck an Zwiebel.

Ganz nah dran

Alte Makrolinse rausgekramt. Braucht anders als die beste Handyknippse kurze Vorbereitung: Stativ ran, Linse drauf. Und dann: exakt 8 cm Abstand, absolute Ruhighaltung. Wo ist sie denn jetzt wieder, die Ameise, ich seh nur Baumrinde.

Vieläugige Gestalten aus Parallelwelten bevölkern meinen Garten.

Keine Unterwasserwelt – Flechten im Kirschbaum.