Sturm, Schlamm, Schrott

Der Sturm knickte alle Sonnenblumen um. Erinnerungsfoto vom Morgen danach.
Und das Scheunendach hat nun ein Loch, eine Asbestplatte wurde weggeweht. Die Nachbarin gab freigiebig eine ihrer Ersatzasbestplatten raus, demnächst kommt der Dachdecker.

Spaziergang nur mit entsprechendem Schuhwerk.

So warm noch die Tage davor.

Selbst Schrott kann schön aussehen.

Futterwagen für Rinder.

Hier sind sie.

Wild, unsichtbar, nützlich

Wilde Hefen schwirren durch die Lüfte, lassen sich auf Roggenmehlbrei nieder, fressen sich durch und schwupps ist es Sauerteigansatz für Roggenbrot. Lassen sich auf Obstsaft nieder, trinken sich durch und schwupps ist es Obstwein.
Oder Milchsäurebakterien. Verwandeln Gemüse in Milchsaures. Versuche ich jetzt auch mal.

Rübchen, Möhrchen, Zuchinis mit Knoblauch, Chili und Ingwer in 2%ige Salzlake, runterdrücken, beschweren, damit nichts an der Oberfläche schwimmt, Deckel drauf, 4 Wochen warten. Sieht ja erst mal appetitlich aus. Bin gespannt, was draus wird.

Im Garten ist Altweibersommer.

Zinnie mit Besucher.

Letzte Tomaten.

Mit Schnecken.

Tomatenbeerdigung

Braunfäule, elf Pflanzen hin, traurig. 5 kg grüne Früchte notgeerntet, vielleicht wird ja noch was draus. Widerstandsfähiger und weiterhin reichtragend sind die blauen Sorten Antho weiss und Glossy Rose Blue.


Wieder eine Heidelibelle.


Und die schöne Herbstblühstaude, deren Namen ich nicht weiss, öffnet sich.


Nach dem Tomatensterben ist mir herbstlich gedämpft und ich halte Ausschau nach der Herbstzeitlosen. Ach, sie wird bald unterm kranken Nussbaum erscheinen.

Tomatige Zeiten

Dass immer alles auf einmal reif wird. Und wegen Tomatenforen bin ich jetzt auch noch dem Saatguttauschrausch verfallen.


White Cherry, zuckersüss.


Blue Cherry, wie es auf der Beschriftung stand, ist das sicher nicht. Aber reichtragende mittelgrosse Fleischtomate. Bei mir heisst sie Schwarzauge.


Reifende Ochsenzungensaat.


Garten am Abend.


Wann wirft sie endlich den Ball?.