Apfelweg

Samstags ist Stolze Kuh – Wochenmarkt. Man kriegt dort u.a ganz frische Kuhmilch und wenn geschlachtet wurde, auch Salami oder Lungwurst. Seit die Käserei fertig ist, außerdem 3 Sorten Käse. Mit dem Rad übern Apfelweg bin ich schnell da.

Hier ist er ja, der mit Hopfen bewachsene Baum.

Apfelblüte an Hopfen vor Raps.

Aurorafalter an Lila. Krasse Farbkombi.

Der kranke Walnussbaum

Hagel, Regen, kalt, wenig Sonne. Tomaten raus und rein, Wäsche auf und ab, dauernd den Spaten fallen lassen und Schutz suchen. Setze ich mich lieber gleich rein, gucke nach Fotos und schreibe was.
Zum Beispiel über den Walnussbaum. Der verlor ja traurigerweise letztes Jahr schon ab Juli seine Blätter, den ganzen Sommer kam man sich wie im Herbstwald vor. In der Stammmitte zwischen den starken Ästen hatte sich eine tiefe Kuhle gebildet, die immer voll Wasser stand, große weiße Würmer und anderes Getier befanden sich darin. Hatte er damit zu kämpfen? Ein vor kurzem herbeigerufener Baumspezialist fand, der Baum sehe gut aus, dicke Knospen, schöner Wuchs, prächtiger Stamm. Erstaunlicherweise ist jetzt kein Wasser mehr in der Kuhle. Gelernt: Alte Bäume können nach innen ausmorschen, das macht aber nichts, weil die Lebenssäfte sich in verschiedenen Gängen am Rand unter der Rinde befinden (alle Fachausdrücke natürlich vergessen). Mit stumpfem Hämmerchen klopfte der Experte den Stamm ab, es klang nicht hohl. Von Nussbäumen, die schon im Juli ihr Laub verlieren, hatte er übrigens noch nicht gehört, will sich aber kundig machen.

Nussknospe vor 10 Tagen.

Wenige Tage später. Wirkt frisch und gesund.

Störche, Nilgans, Krabbenspinne

Pferd im Frühling am Kanal.

Sie sind wieder da. Und scheinen sich neben dem Nestausbessern noch gegenseitig zu pflegen.

Dicker Schal gegen den Wind.

Auch in Osinów Dolny ist man angekommen.

Eine Nilgans an der Oder. Die ägyptische Gans verträgt erstaunlicherweise ganzjährig unser nördliches Klima. Laut Wikipedia ein sehr erfolgreicher Neozoon mit aggressivem Verhalten gegen andere Vögel.

Die winzige weiße Krabbenspinne auf der Terrasse wirkt auch aggressiv, läuft immer wieder geradezu drohend auf uns zu, vielleicht will sie den ganzen Kuchen haben.

Echse, Erdhummel, Entenblut

Bei Nachbars gab es neulich Entenblut. Zweimal im Jahr ist Entenschlachtung. Das Tier wird am Kopf rasiert, angestochen und das Blut aufgefangen. Mit Schweineblut gemischt soll es sehr wohlschmeckend sein.
Kompost ist endlich umgeschichtet, im ersten Beet keimen die Radieschen, alle 80 Tomatenpflänzchen aus Berlin sind umgesiedelt und kommen schon mal tags an die Sonne. Frühühüling!

Blaue Blümchen-Zeit.

Verdorrte Blätter der giftigen Nieswurz weggeschnitten. Jetzt kommt die Blüte gut raus.

Diese Eidechse hat keinen Schwanz mehr und wirkt reichlich angeschlagen, weshalb ich mit Foto immer näher ran kann.

In Bodennähe summen und krabbeln sehr viele Hummeln herum. Es könnte sich um die hellgelbe Erdhummel handeln, aber was weiß ich schon von Bestimmung.