Dörrmanie

Der Apfelweg ein einziges Paradies reifer Früchte, verschiedenste wohlschmeckende Sorten, eine sogar doppelt so groß wie Supermarktäpfel. Immer wieder hole ich Nachschub für den Dörrautomaten. Das ist ein praktisches neues Teil, läuft zur Zeit ununterbrochen.

Fruchtleder.

Fantastischer Geschmack.

Getrocknete Tomaten gibt es nun auch. Hoch lebe die Vorratswirtschaft.

Immer weiter…

Vorbei die brüllende Hitze, Radeln unter endlich bewölktem Himmel, ajajaja!

Auf der polnischen Seite bei Bielinek wird gezeltet.

Kranichfamilie.

Einfach weiter und weiter geradeaus… Wäre ich morgens schon aufgebrochen, hätte ich es bis Stettin schaffen können an diesem herrlich bedeckten windstillen Tag und wäre mit der Regionalbahn zurück gefahren. Aber am späten Nachmittag heisst es schon in Stützkow umkehren. Wegen Garten giessen und Dörrautomat auffüllen. Natürlich vorher auf den Aussichtsturm.

 

Eltern

Großer Familien-Sommerbesuch in der Seniorenresidenz. Die Mutter gerade von zweiter OP dieses Jahr zurück. Strahlend begrüsste uns die kleine weisshaarige Frau vom Sessel aus. Ich stutzte, dann fiel mir ein, ach ja, das Opiat. Jede Bewegung eine Qual, am Tisch sitzen nur kurz, lieber wieder ganz ins Bett, wo sind die Schmerzmittel. Nun wurde ein Pflegedienst eingerichtet, der täglich zum Waschen und Anziehen kommt. Der 90jährige Vater ruhig, gefasst, müde, eigentlich wie immer. Älter werden ist nichts für Feiglinge, sagt er gern nach Fuchsberger. Ich glaube, die große Familienrunde genossen beide.

Neffe, Nichte, Sohn und Schwager in brüllender Hitze.