Botanischer Garten in Funchal

Bisschen Stadtluft tut ganz gut nach Kohl und Nebelsuppe, ausserdem sind die Gipfel auch heute verhangen. Auf nach Funchal, einer der schönen Gärten ist dran, egal welcher. Von Funchal nach Monte zu kommen haben wir wegen Strassensperren Schwierigkeiten, deshalb nehmen wir den Weg zum Botanischen Garten, weil gerade ein Schild dorthin auftaucht.


Diese edel in Form geschnittene Buchsbäume erregen meine Bewunderung, während sie M. nicht gefallen. Er meint, der Mensch soll nicht wegen Künstlichkeit an der Natur rumschneiden. Ich sage, dann gibt es auch keine Gärten, die Natur bringt die nicht so in Form.


Am Rande ein wohl eher kurzfristiges Gärtnerarrangement.


Papageien und andere Vögel aus aller Welt kann man dort auch bestaunen.


Gartendetail.


Blick über Strassenführung, Tunnel und einen Teil Funchals.

Dann war da noch die alte gehbehinderte Dame, die früher mit ihrem Mann, der Geologe war, in Südafrika und Angola lebte, und jetzt allein auf Reisen geht. Von ihr lernte ich, dass Funchal Fenchel bedeutet, weil die Portugiesen bei der Entdeckung der Insel sehr viel davon fanden, und dass Madeira das portugiesische Wort für Holz ist.


Funchal, Touristenzone mit den bemalten Türen: ehemalige Schule für Jungs, die für Mädchen gleich daneben.


Und in Camara de Lobos am Hafen wird irgendwas aus dem Meer getrocknet, vielleicht Stockfisch?

Ein Gedanke zu „Botanischer Garten in Funchal

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