Blub

Endlich war ich auch mal da, dabei geh ich gar nicht gern schwimmen. Aber das Blub in Britz, ehemaliges Berliner Badeparadies, ist schon seit Jahren geschlossen und verfällt seitdem. Und reinzukommen ist sehr einfach, die Umgitterung steht offen.

Hier lieber nicht betreten.

Ein offener Eingang ist nicht schwer zu finden. Wild flatternde Plastikbahnen machen laute Geräusche.

Echte Palme, die trotz zerschlagener Verglasung lebt, steht wohl besonders „geschützt“.

Saunakammern mit Kachelöfen im hinteren Dunkel. Älterer rucksackbepackter Typ, der draussen schon zu sehen war, huscht rein und guckt in verschiedene Türen. Dann kommt er ganz dicht – ich weiche keinen Schritt und frage mich, woher ich manchmal den Mut habe – und fängt an, von der Zeit zu erzählen, als das Bad noch in Betrieb war.

Schliesslich geh ich weiter, wo ist M. eigentlich, mal gucken. Pfad um kleine Hütten herum, Riesenrutsche in Einzelteilen, dann ein grosses Areal voller Stimmen.

Sprayer in Aktion, viele.

Kunst am Glas.

Hinten Wendeltreppe.

Geh ich mal hoch.

Grosser Aussenschwimmbereich.

Fliesendetail.

Einige Leute unterwegs, Mütter mit Kindern, junge Pärchen…

Wo man früher rausschwamm, gehen wir rein…

… und staunen.

Einst führte hier eine Wasserrutsche abwärts.

Etwas seitlich das türkische Bad.

Frisch bemalt.

Spiegel im Vorraum.

Detail.

Ehemaliger Eingangsbereich…

… mit Empfangspult.

Ein paar laute Jungs betreten die Bühne.

Scherben, Farben, Licht.

Ein Gedanke zu „Blub

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