Fruchtversprechend

Kirschen, Spillinge, Walnüsse – alles hängt voll. Aber Staub, viel Staub, weil ach so trocken. Den Tomaten gefällt das natürlich, Buschtomate Ida Gold hat schon 17 Früchtchen, während die anderen 80 Sorten erst blühen, wenn überhaupt.

Abt. Makro: kleiner Hüpfer im türkischen Mohn.

Winziges Spinnchen an Tomatenstange. In Windeseile spann sie gestern ihr Netz. Wenn es diese war.

Lilie vor Ginster!

Hochtourig…

… durch den Garten wetzen, Kompost schaufeln, durch Sieb in Schubkarre schleudern, bis die voll und schwer, Karre Böschung rauf und runter, 20-Liter-Töpfe befüllen, und zwar 36 Stück, weil 36 Kübeltomaten angezogen, zusätzlich zu 50 Freilandtomaten übrigens, alles verschiedene Sorten, die müssen raus in die Erde, Punkt. Glücklich erschöpft, weil alles geschafft.

Wachset und gedeihet!

Kurz vorm Gewitter Stangenbohnen gesetzt.

Abt. Macro, Läusemelken.

Schneck an Zwiebel.

Ganz nah dran

Alte Makrolinse rausgekramt. Braucht anders als die beste Handyknippse kurze Vorbereitung: Stativ ran, Linse drauf. Und dann: exakt 8 cm Abstand, absolute Ruhighaltung. Wo ist sie denn jetzt wieder, die Ameise, ich seh nur Baumrinde.

Vieläugige Gestalten aus Parallelwelten bevölkern meinen Garten.

Keine Unterwasserwelt – Flechten im Kirschbaum.

Apfelweg

Samstags ist Stolze Kuh – Wochenmarkt. Man kriegt dort u.a ganz frische Kuhmilch und wenn geschlachtet wurde, auch Salami oder Lungwurst. Seit die Käserei fertig ist, außerdem 3 Sorten Käse. Mit dem Rad übern Apfelweg bin ich schnell da.

Hier ist er ja, der mit Hopfen bewachsene Baum.

Apfelblüte an Hopfen vor Raps.

Aurorafalter an Lila. Krasse Farbkombi.

Der kranke Walnussbaum

Hagel, Regen, kalt, wenig Sonne. Tomaten raus und rein, Wäsche auf und ab, dauernd den Spaten fallen lassen und Schutz suchen. Setze ich mich lieber gleich rein, gucke nach Fotos und schreibe was.
Zum Beispiel über den Walnussbaum. Der verlor ja traurigerweise letztes Jahr schon ab Juli seine Blätter, den ganzen Sommer kam man sich wie im Herbstwald vor. In der Stammmitte zwischen den starken Ästen hatte sich eine tiefe Kuhle gebildet, die immer voll Wasser stand, große weiße Würmer und anderes Getier befanden sich darin. Hatte er damit zu kämpfen? Ein vor kurzem herbeigerufener Baumspezialist fand, der Baum sehe gut aus, dicke Knospen, schöner Wuchs, prächtiger Stamm. Erstaunlicherweise ist jetzt kein Wasser mehr in der Kuhle. Gelernt: Alte Bäume können nach innen ausmorschen, das macht aber nichts, weil die Lebenssäfte sich in verschiedenen Gängen am Rand unter der Rinde befinden (alle Fachausdrücke natürlich vergessen). Mit stumpfem Hämmerchen klopfte der Experte den Stamm ab, es klang nicht hohl. Von Nussbäumen, die schon im Juli ihr Laub verlieren, hatte er übrigens noch nicht gehört, will sich aber kundig machen.

Nussknospe vor 10 Tagen.

Wenige Tage später. Wirkt frisch und gesund.