Auerochsen und wilde Pferde

Im Nationalpark Unteres Odertal leben in Naturschutzprojekten Wisente, Wasserbüffel, Auerochsen und wilde Pferde völlig selbständig das ganze Jahr über in einer vom Menschen zugelassenen Wildnis. Lediglich an sehr kalten Wintertagen wird etwas zugefüttert, erzählt der Pfarrer. Wir lernen, dass bei den Auerochsen von Zeit zu Zeit in die Herde eingegriffen wird und die Tiere geschlachtet werden, die dem rückgezüchteten Ur nicht entsprechen, die also zu grosse Anteile von Hausrindern haben.
Der Pfarrer öffnet das Gatter und geht erstmal langsam allein auf die Herde zu. Dann kommt er zurück und erklärt, die Tiere möchten nicht, dass wir näher kommen, weil ihnen unsere Gruppe zu gross sei. Später dürfen wir doch näher ran, eine Mutter mit Säugling und einige andere weichen aber lieber zurück.

Eine langsam herbeigetrottete Herde Auerochsen steht abwartend einer etwa ebenso grossen Herde besichtigender Menschen gegenüber.

Neugierige Koniks (polnisch: Pferdchen), zurückgezüchtete Wildpferde, traben direkt auf die Menschengruppe zu…

… und lassen sich streicheln.

Die Auerochsen haben sich wieder verstreut und gehen ihren Gelüsten nach.

2 Gedanken zu „Auerochsen und wilde Pferde

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.